News 2016




Freitag, 11. November 2016

90 Jahre! - Blondl, Duffy, Stumpfi-Kneipe


Am 11.11 hieß es: „Feierliche Festkneipe zum 90. Jubiläum von drei Alemannen-Gesteinen incipit“. Zum letzten Mal, da in 10 Jahren der Ausdruck Ur-Gestein treffender sein wird.

Jahrtage werden üblicherweise mit Feiern begangen, die lustig und mehr oder weniger ausgelassen sind. Letztendlich wird damit auch das unaufhaltsame Voranschreiten der Zeit sichtbar, die den Rahmen für unser irdisches Leben darstellt. An einen, der einen Schritt voraus in die Ewigkeit gegangen ist, wurde am Beginn der Kneipe ganz besonders gedacht:

OSR Siegfried Schmid v. Bacchus, geboren 7. August 1941, Verstorben 2. November 2016, Ehrenzeichenträger der Gemeinde Kaunertal, Gemeinderat der Gemeinde Kaunertal von 1974 bis 1979, Langjähriger Direktor der Volksschule Nufels, Ehrenkapellmeister der Musikkapelle Kaunertal, Langjähriger Chorleiter des Singkreises Kaltenbrunn, Obmann des Seniorenbundes Kaunertal, Langjähriges Mitglied der Schützengilde Kaunertal

Als Gründer und langjähriger Leiter der Musikhauptschule Innsbruck prägte und belebte er die Schulgemeinschaft Olympisches Dorf mit viel Engagement und Können. Stets war es ihm ein großes Anliegen, die Jugend für die Musik zu begeistern. Zahlreiche erfolgreiche Auftritte machte die Schule über die Grenzen hinaus bekannt.

Auch im Stadtteil Neu-Arzl/Olympisches Dorf hatte Bundesbruder Bacchus wesentlich die musikalische und kulturelle Entwicklung, insbesondere der Jugend, über Jahrzehnte geprägt.

Sein Leben als Coleurstudentent begann mit seiner Reception am 9. Oktober 1957 bei e.v. RRL. Alemannia nahm ihm am 26. September 1963 als Ehrenbandphilister auf.

Wir haben Bbr. Bacchus über Jahrzehnte als treuen Alemannen und regelmäßigen Besucher des Oberlandtreffens gekannt. Ganz besonders in Erinnerung geblieben ist er uns als Magister Musici.
Einige der Anwesenden Bundesbrüder kannten Bacchus auch aus ihrer Aktivenzeit, wo sie einige Male im kleinen Kreis bei ihm zu Hause gesessen sind und seine lebensfrohe, gesellige und alemannenverbunde Art kennen und schätzen lernten durften.

Im Gedenken an Bbr. Bacchus folgte eine Schweigeminute.

Als zweites Allgemeines folgte der Cantus: Die Getränke sind frei.

Präsid Duffy: „Ein Jahrestag braucht immer einen besonderen Anlass, der so einschneidend ist, dass man sich gerne im Jahresrhythmus daran erinnert. Für den heutigen Tag konnte jeder den Medien (TV, Tageszeitungen) entnehmen, dass vor genau drei Dekaden ein außerordentliches Ereignis bei Alemannia in die Geschichtsbücher Eingang gefunden hat: drei junge dynamische intelligente hübsche lebensfrohe Männer wurden rezipiert und gestalteten ab sofort das Leben auf der Alemannenbude mit - ob das gut oder schlecht ist mag jeder für sich entscheiden.“

Nach der vierten Strophe fuhr Duffy fort:

Präsid Duffy: „Gaudeamus igitur ist bei Kneipen meist der erste Cantus und mit dem übersetzt “lasst uns also fröhlich sein” ist das Ziel des Abends eindeutig abgesteckt. Wir - Stumpfi, Blondl, Duffy - wagen uns einen Schritt weiter und singen mit euch “Die Getränke sind frei” - wer nach dem nächsten Colloquium die Erklärung dafür in einem Kurzreim vortragen kann, wird sich bei der heutigen Corona beliebt machen.“

Zur Begrüßung wurde die erste Turnübung eingelegt: alle durften sich bewegen - zumindest die Hand und den darin befindlichen Schlüsselbund - und ihre Pfeifkünste zum Besten geben. Es wurde keine Haftung für verknotete Zungen und Sehnenscheidenentzündungen übernommen. Es stieg der Cantus Hei wir sind die Künstlerschar.

Im dritten Allgemeinen stieg der Cantus: Beim Rosenwirt am Grabentor währenddessen die Jubilare die Höhepunkte der letzten 30 Jahre Revue passieren ließen.

Nach der ersten Strophe begann als Erster Bbr. Stumpfi (recipiert am 10.10.1986). (Aufzeichnungen hierzu fehlen)

Nach der zweiten Strophe folgte Bbr. Duffy (recipiert am 14.11.1986)
  • 14.11.1840: Claude Monet Geburt (1840–1926) wurde geboren. Er war ein bedeutender französischer Maler zunächst des Realismus und in späteren Jahren des Impressionismus, dessen Name sich aus Monets Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ (1872 „Impression soleil levant“) ableitet.
  • 14.11.1907: Astrid Lindgren Geburt. Schwedische Schriftstellerin und eine der bekanntesten Kinderbuchautorinnen, die Geschichten rund um beliebte Kinderhelden wie z.B. „Pippi Langstrumpf“ schrieb.
  • 14.11.1922: Boutros Boutros-Ghali; war ein ägyptischer Diplomat und Politiker, der sich für die Aussöhnung zwischen Ägypten und Israel einsetzte, Ende der 1970er-Jahre das Camp-David-Abkommen mit aushandelte und in den 1990er-Jahren als erster Afrikaner der sechste Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN, 1992–1996) war.
  • 14.11.1986: geistliches Oberhaupt der RK Kirche, irdischer Vertreter Gottes Johannes Paul II (Papst 1978-2005)
    Österreichisches Gemüse ist verstrahlt nach dem Unfall in Tschernobyl vom 04.1986
  • 14.11.1986: Bundeskanzler Franz Vranitzky in einer SPÖ-FPÖ Koalition (Vize Steger)
  • 14.11.1986: In den deutschen Single-Charts war der Song „Coming Home (Jeanny Part 2)” von Falco auf Platz 1 zu finden.
  • Höhepunkt an diesem 14.11.1986, Freitag: Rezeption eines HTL Schülers bei Alemannia mit dem Kneipnamen Duffy.

Nach der dritten Strophe konnte Bbr. Blondl (recipiert am 05.12.1986) nicht mit so markanten Begebenheiten aufwarten, da die letzten 30 Jahre am 5. Dezember keine so eindrucksvollen Ereignisse stattfanden. Stattdessen gab es ein Songraten der N°1 Hits aus den Single-Charts aus US, DE und AUT vom 05.12.1986. Der Sieger jeder Runde durfte sich über eine Flasche Bier aus dem jeweiligen Land freuen.

Nach dem dritten Allgemeinen hörte das Präsid, dass die Kräfte der Corona im Schwinden begriffen waren und erteilte ein Tempus edendi.

Im nächsten Colloquium wurden die kredenzten Würste verzehrt.

Als letztes Allgemeines stieg Alemannias inoffizielles Bundeslied: Grad aus dem Wirtshaus da komm ich heraus.

Das Präsidium und seine Contrarien sprengten sich in die Luft. Zum Auszug wurden sie mit dem Cantus „Es leb der Schütze froh und frei“ begleitet.

Besonders erfreut hat die Jubilare die Aussage eines Bbr.: „Die beste Kneipe seit Jahren!“

Kneipvorbereitung: Dipl.-Ing. (FH) Günter Laber v. Duffy
Transkribiert: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Klaffenböck v. Blondl




Freitag, 08. Juli 2016 bis Sonntag, 18. Juli 2016

Romreise


Vom 8. Juli bis 18. Juli fand heuer zum ersten Mal eine Romreise der Alemannia statt. Als Anreisemittel wurde jeweils der Nachtzug gewählt um die beiden angrenzendem Tage (Samstag bzw. Sonntag) noch voll mit nutzen zu können.

Nach Bezug des einfachen, aber sauberen und von freundlichem Personal geführten Hotel Halfiax, direkt am Hauptbahnhof Termini, wurden in den folgenden 10 Tagen sowohl das katholische als auch das antike Rom eingehend unter die Lupe genommen. Neben den Pflichtterminen Vatikanisches Museum, Petersdom, Kolosseum, Forum Romanum und vielem mehr durfte aber auch ein Strandtag in Roma Lido zum Ausspannen nicht fehlen. Dieser war nach dem Besuch aller sieben römischen Pilgerkirchen am Vortag auch bitter nötig.

Reiseleiter EAH Aragorn versuchte ein abwechslungsreiches Programm durchzuführen und zu den einzelnen Attraktionen möglichst viele Hintergrundinformationen zu liefern. Der Besuch der wichtigsten Stätten der Christenheit und der abendländischen Kultur wechselte sich so mit dem befreienden Spazieren über die Hügel Roms ab, wo es auch abseits der großen touristischen Pfade viel Interessantes zu erleben gab. Exemplarisch seine hier nur der campo santo teutonico (deutscher Pilgerfriedhof im Vatikan) und die unzähligen antiken Kirchen erwähnt, die von den offiziellen Touren oft ausgespart bleiben.

Zusammenfassend eine überaus lehrreiche Woche, in der aber natürlich nur an der Oberfläche des Fundus gekratzt werden konnte, den Rom dem Kulturinteressierten so bietet. Aber dem Vernehmen nach könnte es eine solche Romreise durchaus noch das eine oder andere Mal wieder geben...

Die Bilder findest du in der Galerie

Manuel Strasser v. EAH Aragorn
Philistersenior




Freitag, 22. Juli 2016

Bierdorf: "Pub-crawl" oder die „Goldene Meile“


Ein Fixpunkt jeder Ferialis Alemanniae ist das Bierdorf. Auch in der Ferialis 2016 durfte dieses nur bei Alemannia zelebrierte "Bierdorf" nicht fehlen, wobei dieses Jahr die Messlatte besonders hoch lag. Inspiriert vom Film The World’s End des Regisseurs Edgar Wright aus dem Jahr 2013 sollte das heurige Bierdorf unter dem Motto "Pub-crawl" oder die „Goldene Meile“ in Hall stattfinden, um angelehnt an den Film, zwölf Gasthäuser an einem Abend zu besuchen und in jedem ein Glas Bier zu trinken.

Bbr. Duffy übernahm die professionelle Routenplanung durch das mittelalterlich geprägte Hall in Tirol, eine der besterhaltenen Altstädte Österreichs – übrigens sogar größer als die Innsbrucker Altstadt.

Pünktlich um 16:30 Uhr begann der "Pub-crawl" mit der I. Station dem  Gasthaus-Restaurant Augustiner Bräu gefolgt von Burgtaverne zu Hall, Restaurant Bretze, virgolinis, Gasthaus zur Krippe, Bar Centrale, Café im Zeindlhaus, Cafe Roseneck, Kulturlokal Stromboli, Cafe Birgit, Rathaus Cafe und last but not least fand die Tour ihren Abschluss mit der XII. Station im Cafe Bar Saliera.

Bild "PubCrawl2016.png"

Vielleicht war die Messlatte 2016 doch zu hoch angesetzt, denn im Nachgang müsste das Bierdorf 2016 mit folgender Headline umgeschrieben werden: "Stell Dir vor, es ist Bierdorf und keiner geht hin!"

So war es eine "Beste-Freunde" Tour durch eine wundervolle Altstadt mit netten Bekanntschaften, welche nach einer  Wiederholung verlangt - auch ohne Beteiligung Alemannias.

Thomas Klaffenböck v. Blondl



Samstag, 21. Mai 2016 bis Samstag, 04. Juni 2016

110. Stiftungsfest Alemanniae


150 Jahre Alemannia im Jahre 2056!
… nur noch 40 Jahre, heuer waren erst 110!

Das 110. Stiftungsfest ist abgehakt, die Abrechnungen und eine Vielzahl an Berichten sind verfasst. Unter der Initiative von Philxx Benedikt Treml v. Pluto wurden anlässlich des 110. Stiftungsfestes neue Poloshirts und neue Krüge angeschaffen. Vielleicht stehen die Poloshirts und Krüge für einen neuen Schwung bei Alemannia, wurden doch am Kommers Bbr. Obelix geburscht und nach dem Kommers zwei neue Füchse aufgenommen. Doch der Reihe nach: begonnen hat der zweiwöchige Veranstaltungsbogen standesgemäß mit der Stiftungsfestmesse am Samstag, den 21. Mai. Gemeinsam mit dem Abt von Stift Wilten, Bbr. Raimund Schreier v. Domenico durften wir im würdigen Rahmen der Bartlmä-Kapelle die heilige Messe feiern. Unterstützt von Martin Herzner v. Triton als Ministrant, musikalisch hervorragend begleitet von Harfenist Christian Walder, flankiert von den Chargierten von TMV und Alemannia erklang am Ende ein donnerndes Te Deum.

Im Anschluss begann pünktlich um 20 Uhr mit dem Einzug des stattlichen Chargiertenkorps der Festkommers im Wiltener Schützenheim. Neben dem TMV-Chargiertenkorps, souverän geführt vom hohen LPr Michael Wörndle v. Janus, erwiesen uns e.v. Veldidena Innsbruck, e.v. AV Stella Vindelicia, sowie e.v. KÖL Ostaricia Innsbruck die Ehre. Mit drei Chargierten und der zweitstärksten Abordnung in der Corona waren extra aus Wien die Vertreter einer der beiden grün-rot-gold´nen Wiener MKV-Verbindungen, e.v. Rhaetia Wien nach Innsbruck gekommen. Nach Grußworten des hohen KPhilx Baldur und dem hohen LV Dr. Hannibal bildete die Festrede den ersten Kommershöhepunkt. Der Militärkommandant von Tirol Kartellbruder Generalmajor Mag. Herbert Bauer v. Vigil gab als “Sicherheitsfachmann” zum Thema “Die Grenze am Brenner” einen tiefen Einblick in die Herausforderungen in naher Zukunft. Er bot mit seinen klaren Aussagen zu der „nächsten Völkerwanderung“ eine unkonventionelle und wirklich erfrischende Festrede, eben einmal keine Prinzipienrede zum gegenseitigen Selbstlob. Später am Abend wurde unseren zwei verdienten Bundesbrüdern Manuel Strasser v. EAH Aragorn und DI Günter Laber v. Duffy je ein Ehrenzipf für ihren außergewöhnlichen Einsatz als Heimverwalter bzw. als Standesführer dediziert. Den zweiten Höhepunkt bildete die Aufnahme von Fabian Schaper v. Obelix in den Burschensalon, seine Prüfung legte er – erwartungsgemäß - mit „summa cum laude“ ab. Pünktlich um 23 Uhr verließ das Kommerspräsidium den Saal, dem Vernehmen nach dauerte der Ausklang im Schützenheim bis früh in die Morgenstunden.

Am nächsten Tag – vermutlich dem heißesten Tag im Mai – führte uns der Ausflug auf den Achensee. Von Jenbach tuckerten wir zum Seespitz, um von dort rußgeschwärzt zur Gaisalm zu schippern. Nach dem Mittagessen schlug Philx Dr. Herkules in der eigens reservierten Maximiliansstube eine zünftige Ex-Kneipe. Gestärkt ging es mit Schiff und Bahn wieder retour nach Jenbach.

Den Abschluss des Stiftungsfestes bildete am Samstag, 4. Juni die feierliche Weihe des neuen Kreuzes auf unserer Gedächtnisstätte am Tummelplatz. Das von Bundesbruder Dr. Roland Pollo v. EAH Peponne großzügig gestiftete Kreuz wurde von Cbr. Dr. Martin Lintner v. Schor, Ain geweiht. Nach einem „Tempus etendi“ im Gasthaus Lewisch stieg um 20 Uhr die Landesvaterkneipe auf der Bude. „Eine der besten Kneipen der letzten Jahre“, so einer der Kneipteilnehmer.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Samstag, 24. April 2016

Unterlandtreffen mit Luftgewehr-Schießvergleichskampf


Unterlandtreffen am 23.04.2016 - Schießstand in Kaltenbach - 20 Schuss, sitzend aufgelegt - mit 25 Teilnehmern hervorragend verlaufen - danke allen Teilnehmern/innen und besonders dem Team um Oberschützenmeister Martin Sporer von der Schützengilde Kaltenbach / Ried.
In Abwesenheit unserer beiden besten Schützen Dr. cer. Herkules und EAH Apollo holte sich Bezirksconsenior EAH Edi den Sieg in der Herrenklasse mit 204,6 Pkt. vor AH xxxx Idefix mit 192,5 Pkt. und AH xx Pluto mit 191,2 Pkt.
Die Damenwertung entschied mit hauchdünnem Vorsprung Gunda Stanarevic vlg. Saphira mit 197,5 Pkt. vor Lotte Bertolin mit 197,4 und Christine Mayr mit 191,5 Pkt. für sich. In der Jugendklasse gewann mit Sophia Laber mit 184,8 Pkt. eine unserer jüngsten Teilnehmerinnen.
Ein netter Ausklang im Gasthaus Grianer Bam in Ried beschloss wieder ein tolles Unterlandtreffen. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen beim nächsten Unterlandtreffen Alemannias

Eduard Bertolin vlg. EAH Edi
Bezirksconsenior


Die Ergebnisse im Detail:

Rang Name vulgo Ringzahl
1 Edi Bertolin Edi 204,6  
2 Gunda Stanarevic Saphira 197,5
3 Lotte Bertolin --- 197,4
4 Christian Wucherer Idefix 192,5
5 Christine Mayr --- 191,5
6 Benedikt Treml Pluto 191,2
7 Thomas Klaffenböck Blondl 188,9
8 Werner Mayr Wenzel 187,2
9 Günter Laber Duffy 186,9
10 Fabian Schaper Obelix 186,0
11 Sophia Laber --- 184,8
12 Roland Pollo Peppone 184,0
13 Ruth Zangerl --- 181,7
14 Willi Hofer Beowulf 180,1
15 Manuel Strasser Aragorn 179,7
16 Helmuth Zangerl Hadubrand 177,7
17 Franz Jäger Satyr 176,6
18 Alfons Neuhauser Dietrich 168,6
19 Annemarie Schipflinger --- 167,5
20 Arnold Weiss Giselher 164,6
21 Hans Schipflinger Dr. Rolf 164,2
22 Walter Tschugg Mesalla 162,7
23 Paula Laber --- 142,2
24 Michael Stanarevic Cato 139,2
25 Gabriel Maar Akkarin 115,1

Das Bewertungsblatt des Siegers Eduard Bertolin v. EAH Edi:

Bild "EDI-bewertg.png"



Freitag, 11. März 2016

WA “Ethik auf der Intensivstation – Gibt´s das überhaupt?“


Am Freitag, den 11. März folgten der Einladung Alemannias zum wissenschaftlichen Abend über dieses spannende Thema viele interessierte Bundes- und Kartellbrüder sowie zahlreiche Gäste, sodass die Bude schier aus allen Nähten platzte. Philxx Pluto begrüßte zunächst alle Anwesenden und stellte dann beide Referenten vor: einerseits die Leiterin des klinischen Ethikkreises an der Klinik Innsbruck, Dr. Ursula Riccabona v. Tosca, Ve, ihres Zeichens Anästhesistin sowie den Intensivmediziner Mag. Dr. Josef Rieder v. Faßl, derzeit Philx e.v. SKH, der auf der Traumatologischen Intensivstation der Innsbrucker Klinik tätig ist. Im ersten Impulsreferat beschrieb Bbr. Faßl im Allgemeinen den Aufbau einer Intensivstation und im Speziellen seine Arbeit dort. Anschließend erörterte Tosca in Grundzügen die Probleme des Umgangs mit Sterbenden auf der Intensivstation und welche Leitgedanken dabei im Vordergrund stehen.
„Die Ethik gibt uns nur die Maßstäbe, die höchsten Werte und Ziele der Sittlichkeit; die einzelne Gestaltung stellt sie dem individuellen Ermessen anheim.“ Dieses Zitat der deutschen Philosophin Else Wentscher (1877-1946) stammt zwar aus dem letzten Jahrhundert, ist aber nach wie vor aktuell. Und diese zitierte Gestaltung bedarf immer einer individuellen Betrachtung, jeder Patient sei anders zu beurteilen, wie beide Referenten übereinstimmend darlegten. Es folgten viele Fragen, teils mit persönlichen Erfahrungen mit Angehörigen auf Intensivstationen. Anschließend wurden die Diskussionen und Fragen im lockeren Rahmen bei einer kleinen Jause weitergeführt und der Abend klang gemütlich aus.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior