News 2014




Dienstag, 9. Dezember 2014

50 Jahre Diözese Innsbruck, am Sonntag, 7. Dezember 2014


Die große Abschlussmesse der 50-Jahr-Feierlichkeiten der Diözese Innsbruck startete um genau 10.07 Uhr, da es sich um eine Live-Übertragung aus dem Dom zu St. Jakob in Innsbruck handelte. Insgesamt 13 Bischöfe aus der näheren und weiteren Umgebung Innsbrucks gaben unserem Bischof Manfred das Geleit zum Hochamt, das mit dafür neu geschriebener Musik eröffnet wurde. Selbst die Partnerdiözese aus Rumänien entsandte ihren Bischof. Aus den Reihen der Alemannia nahm Dr. Herkules mit Andrea teil, für den TMV waren der LV, Dr. Hannibal, sowie der LPhilx Herodot, der LPhilxxx Triton und Dr. Zapp erschienen. Weiters war die TMV-Fahne mit einer Abordnung der Landesaktivenschaft anwesend sowie eine Chargiertenabordnung e. v. Stella Vindelicia.
Um der Vielgestaltigkeit der Diözese Ausdruck zu verleihen, kamen aber nicht nur die klassischen Chöre und Musikstücke für eine Messe zum Einsatz, sondern auch ein Jugendchor, der die alten Texte mit neuer Musik unterlegte und darbot. Dass die Diözese für die Menschen in Tirol und Innsbruck eine große Bedeutung hat, zeigte sich an der Zahl der Kirchengänger, die den Dom bis auf den letzten Platz ausfüllten, so dass auch die Stehplätze eng wurden. Nach der heiligen Messe und dem landesüblichen Empfang vor dem Dom lud der Bischof alle zu einem festlichen Ausklang mit Essen in die Dogana des Congress. Der Festredner war DDDr. Clemens Sedmak, der mit seiner unnachahmlich launigen Art jede seiner Ansprachen in einen Hörgenuss verwandelt.
Das anschließende Buffet wurde von allen sehr gelobt und ausführlich in Anspruch genommen.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Dienstag, 9. Dezember 2014

Weihnachtskommers, am Samstag, 6. Dezember 2014


„Zu Weihnachten an die Dunkelheit denken, um sie hell zu machen.“

Dieser schöne Gedanke stammt aus der Feder von Alfred Delp SJ. Der deutsche Jesuit war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus tätig und wurde dafür am 2. Februar 1945 in Berlin hingerichtet. Beim Weihnachtskommers am vergangenen Samstag, den 6. Dezember zitierte Bbr. Abt Raimund Schreier v. Domenico in seinen besinnlichen Worten eben jenen Alfred Delp. Bbr. Domenico mahnte den Sinn von Weihnachten zu beherzigen. Weihnachten sei eben auch ein Fest der Versöhnung, der Weg der Vergebung führe in die Freiheit!
Mit diesen Gedanken hatte der Weihnachtskommers seinen Höhepunkt erreicht.
Im Anschluss daran verlieh der hohe Philx Dr. Herkules die Biertonne an den hohen x Imperator für dessen großen Einsatz in seiner dreijährigen Aktivenzeit. In der gut gefüllten Corona beehrte uns die TMV-Spitze, angeführt vom hohen LV Dr. Hannibal, RTI, LPhilxx1 Bbr. Aragorn sowie Landesphilisteramtsführer Triton, TTI.
Vom Kabinett Alemanniae sah man Philxx Pluto sowie Neo-Philxxxx Idefix. Die weiteste Anreise nahm unserer ehemaliger Philxxxx Pippus aus dem Osten – aus Wien - in Kauf, gefolgt von Bbr. Five´O, der aus München zu uns gestoßen ist. Aus Bregenz war Bbr. Schorsch gekommen, als Vertreter der Bezirke, Bezirksxx EAH Edi aus Schwaz und Bezirksxx EAH Tankmar aus Telfs. Daneben eine starke Abordnung aus dem Großraum Innsbruck: Giselher, Mesalla, Blondl, Stumpfi, Duffy, Nonix, Zet und Bonsai.
Leider musste x Imperator der Corona die traurige Mitteilung vom Tod von Bbr. Hermann Egger v. Gernot überbringen. Mit einer Trauerminute wurde dem am 30. November in den Tiroler Bergen verunglückten Bundesbruder gedacht.
So endete der vom hohen x Imperator gut geschlagene Weihnachtskommers bald und mit ihm das offizielle Programm für das Jahr 2014.
Freilich ging es inoffiziell weiter, der eine oder andere Bundesbruder sei noch zu späterer Stunde gesehen worden sein.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Samstag, 22. November 2014

Bericht über den Besuch Alemannias in Lienz


4 Alemannen (EAH Aragorn, Idefix, Imperator, Dr. Herkules mit Andrea) aus Innsbruck besuchten am 25. Oktober 2015 das 50. Stiftungsfest e. v. Görz zu Lienz, mit der uns schon seit Jahren ein enges Band der Freundschaft verbindet, sind doch einige Alemannen auch Gründungsmitglieder der Görz. Da zu diesem Ereignis auch der TMV sein Chargiertencorps aufgeboten hatte, nutzten wir die Gelegenheit, und nahmen den vom TMV gemieteten Reisebus als Transportmittel.
Der Start am Samstag war schon am Vormittag, war es doch notwendig, schon am Nachmittag zur Festmesse in Lienz zu sein, und das Chargiertencorps brauchte auch eine gewisse Vorbereitungszeit.
Die Messe war gut besucht und war vom Pfarrer sehr familiär gestaltet. Der Auszug der Chargierten fand in ungewöhnlicher Reihenfolge statt, statt der kartellamtlichen Reihenfolge drehten die Chargierten einfach um und zogen aus.
Die Zeit zwischen der Festmesse und dem Kommers wurde mit Spaziergang und gemütlichen Gesprächen überbrückt, bis wir dann in die Aula des Gymnasiums aufbrachen, wo der Kommers stattfinden sollte.
Bereits im Vorfeld wurden Jetons für Getränke und Essen zum Kauf angeboten, was die Wartezeiten an den Kassen während des Kommerses auf eine sehr angenehme Kürze schrumpfen ließ.
Der Kommers selbst wurde vom Senior sehr gut und zügig geschlagen, auch das TMV – Chargiertencorps zeigte sich von seiner kompetenten Seite.

Die Festrede hielt Klaus Lugger v. Minus. Das Thema waren seine Erfahrungen und Kenntnisse, die er bei der Görz machte und sich aneignete, die ihm im weiteren Privat- und Berufsleben von Nutzen waren. Seine Rede war ausgesprochen kurzweilig und unterhaltsam.
Der Höhepunkt waren die zahlreichen Ehrungen, die Görz an verdiente Mitglieder verlieh.

Der Abschluss sollte eigentlich wieder in der „Joy“ - Bar stattfinden, nur war es uns Alemannen auf Grund des sehr geringen Alters des anwesenden Publikums und der darauf abgestimmten Musik nicht möglich, wirklich länger zu verweilen. Und so führte uns unser Weg etwas früher als geplant zurück in unsere Unterkunft.
Der nächste Vormittag war wieder der Heimreise gewidmet, die sich genauso unaufgeregt gestaltete wie die Hinfahrt.
Den Görzern unter ihrem AHx Dr. Gerhard Seirer v. Dr. Laetus sei gedankt für die hervorragende Gestaltung des Stiftungsfestes, genauso auch dem TMV für die Organisation der Mitfahrgelegenheit.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Sonntag, 14. September 2014

Antrittskneipe, am Freitag, 12. September 2014


Was das 218. Couleursemester für Alemannia schlussendlich bringen wird, werden uns erst die Chronisten beantworten können. Den ersten Punkt in der Verbindungschronik für dieses Semester stellte die Semesterantrittskneipe am Samstag, 12. September dar. Auf Initiative von Bbr. Duffy wurde vor der Kneipe ein Sangesconvent organisiert. Dieser wurde jedoch kurzerhand zu einer Sangesconvent-Kneipe fusioniert. Hervorragend vom hohen Philx Dr. Herkules geschlagen, er ist offensichtlich kaum aus der Übung gekommen, stieg ein Cantus um den anderen. Zwar mussten einige gesanglich schwierige Stellen gemeistert werden, die Corona zeigte sich jedoch stimmfest und sangesfreudig. Die Corona bildeten Philxx Pluto, Philxxx Aragorn, Standesführer Duffy sowie die treuen Seelen Idefix und Bonsai. Als weibliche Unterstützung fungierte Andrea, die Freundin von Dr. Herkules. Später dazugestoßen ist der hohe Senior Imperator, der nach einer geplatzen Sitzung des Boxverbandes plötzlich Zeit gefunden hatte.
Nach mindestens zwanzig gesungenen Liedern neigte sich der Abend mild zu Ende und die Kneipanten zerstreuten sich in die Innsbrucker Nachtluft.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Sonntag, 14. September 2014

Abschiedskneipe von Bbr. Dr. Felix Gradl v. Felix, am Dienstag, 12. August 2014


Eigentlich hätte es uns ja klar sein müssen!
Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis der Ruf zu höheren Weihen unseren geschätzten Bbr. Felix ereilte. So geschehen mit 1. September: Bbr. Felix übernahm als Guardian im Wiener Franziskanerkloster die Leitung. Um seinen Abschied gebührend zu feiern, ging am Dienstag, 12. August oberhalb von Schwaz eine Abschiedskneipe über die Bühne. Auf Schloss Freundsberg, bekannt vom Ausklang beim 100. Stiftungsfest Alemanniae, begingen “seine” drei Verbindungen, ie. Amelungia Innsbruck, Frundsberg Schwaz und eben Alemannia, seinen couleurstudentischen Abschied. Dank der perfekten Organisation von Farbenbruder Gargamel, FBS, Kbr. Dr. Hektor, AMI und Bbr. Dr. Crassus konnten wir im Ritter-Saal einen kurzweiligen und vergnüglichen Abend verleben. Bbr. Crassus bedankte sich in seiner Rede bei Bbr. Felix für dessen jahrelange persönliche Freundschaft und das Begleiten unserer drei Verbindungen. In seinen Dankesworten antwortete Bbr. Felix gewohnt kurz und prägnant.
Das eigens von Dr. Crassus gedichtete Lied “Ach Felix, es ist verspielt” erfuhr seine Welturaufführung. Dank der musikalischen Unetrstützung von Kbr. Lupo an der Kiste in souveräner Art und Weise von der Corona dargebracht.
Von Seiten des AHCHC machten der hohe Philx Dr. Herkules, Philx Pluto, AZR Dr. Gigant sowie Philxxx Aragorn als Chargierter Felix die Aufwartung. Aus dem Zillertal sah man Bezirksxx Edi, aus Innsbruck war Dr. Zapp gekommen.
Die gelungene Kneipe erfuhr schließlich ihren Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen. E.v. Frundsberg Schwaz zeigte sich spendabel und lud die stattliche Corona dazu ein.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Sonntag, 14. September 2014

108. Stiftungsfest, am Samtstag, 14. Juni 2014


Als Höhepunkt im Sommersemester lud das AHCHC am Samstag, 14. Juni zum Stiftungsfest auf die Bude. Pünktlich konnte der hohe x Imperator auf der bis auf den letzten Platz gefüllten Bude das Stiftungsfest eröffnen. Erster Höhepunkt war die Festrede vom Geschäftsführer der Volkshochschule Tirol, Kbr. Mag. Ronald Zecha v. Rho, TTI. Er stellte die berechtigte Frage, ob wir ein 5. Prinzip - die Verantwortung - haben. Dies hier zu beantworten, beanspruchte zuviel Platz, nur soviel: darüber zu sprechen reicht nicht, es gilt auch etwas zu tun. Es zählen eben die Taten und nicht die Worte!
Im nächsten Allgemeinen fand die Burschung von Bbr. Craig Ursuy v. Five´O statt. Manuel Strasser v. Aragorn zeichnete in seiner Burschungsrede den bewegten Lebensweg von Five´O nach. Schon interessant wie Five´O über mehrere Kontinente schließlich bei uns Alemannen gelandet ist. Den dritten festlichen Punkt stellten die Verleihungen der 100-Semesterbänder an drei Bundesbrüder dar. Aus dem receptionsstarken Jahrgang 1964 ehrte Alemannia Hanspeter Hager v. Gaius, Josef Stubenvoll v. Fetzen sowie Alfons Neuhauser v. EAH Dietrich. Philxx Benedikt Treml v. Pluto wagte gemeinsam mit den "drei Zeitzeugen" eine Rückschau in das Jahr 1964. Seine Receptionsdaten aus dem Archiv deckten sich interessanterweise nur zu 2/3 mit den persönlichen Angaben der Geehrten. Wie jeder gute Kommers endete das Stiftungsfest zeitig, freilich wurde in der Fidulitas getreu des § 111 fröhlich weitergefeiert.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 17. März 2014

Tripelkneipe, am Samstag, den 1. März 2014


Zum ersten Mal veranstalteten Alemannia, Amelungia und Frundsberg Schwaz eine Tripelkreuzkneipe in Schwaz im Gasthaus Goldener Löwe. Der Anlass dazu war der 70. Geburtstag unseres allseits bekannten Walter Graf v. Dr. Crassus.
Ungefähr 50 Bundes- und Kartellbrüder und einige persönliche Gäste fanden sich Frühabends ein, um mit dem Jubilar seinen runden Geburtstag in fröhlichem Kreise zu feiern.
Dr. Crassus lud als Auftakt alle Hungrigen zu einem Gulasch und einem Bier ein, anschließend eröffneten die drei Seniores die Kreuzkneipe. Es gab Festreden vom Bürgermeister der Stadt Schwaz, Dr. Hans Lintner v. Asterix, vom Philxxx e. v. Amelungia, Kurt Rubner v. Dr. Hektor sowie vom Philxx e.v. Frundsberg, Stefan Pellegrini v. Tacho. Wie es die Vorredner versprachen, hatte es Philx Dr. Herkules gehalten und die Gratulamur auf 2 Minuten beschränkt, um dann mit Dr. Gigant und Wotan das Verbindungsgeschenk zu übergeben.
Damit war der feierliche Teil abgeschlossen und die Kneipe schwenkte zum gemütlichen Teil ein, der in einem Comment, geleitet vom Jubilar Dr. Crassus, seinen Höhepunkt und auch das Ende fand. Wie immer blieb ein kleiner harter Kern an der Bar übrig, während sich die anderen Kneipanten auf den Heimweg machten.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Dienstag, 12. März 2014

Neuer Fahnenkasten


Der neue Fahnenkasten ist eingetroffen und im Kneipraum montiert.

Bild "ALI_-_Fahnenkasten.jpg"

In Kürze folgt noch eine Metalltafel mit der Spendenliste der neuen Fahne.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Donnerstag, 20. Februar 2014

Besichtigung Blumenpark Seidemann, am Samstag, den 8. Februar 2014


Eine wissenschaftliche Veranstaltung der etwas anderen Art organisierte Alemannia am 8. Feber 2014, wir besuchten die Blumenfirma Seidemann
zwischen Völs und Kematen.
Angestoßen wurde dieser Besuch von unserem Bundesbruder Bonsai, der seit einiger Zeit bei der Firma Seidemann arbeitet und in einem Gespräch mit
seinem Chef die Frage aufwarf, ob wir Alemannen nicht einmal eine Führung durch die Gärtnerei bekommen könnten. Sein Arbeitgeber zeigte sich gleich bereit, und nachdem Bonsai seine Idee auch dem Chargenkabinett vorschlug und dort sofort Anklang fand, stellte sich Alemannia an besagtem Samstag Vormittag um 10 Uhr bei der Gärtnerei ein.
Nachdem die Alemannenveranstaltungen nicht gerade von den Mitgliedern überrannt werden, war es doch eine gewisse Zitterpartie, wie viele Alemannen sich einfinden würden. Das Chargenkabinett rechnete mit 8 bis 10 Teilnehmern und war dann bass erstaunt, als man 12 Alemannen und 12½ Gäste zählte! Nachdem sich jetzt 7 Alemannen mit ihren Gattinnen und 2 Alemannen mit ihren Müttern einfanden, liegt der Verdacht nicht fern, dass sich unter Umständen eher die Begleiter für dieses Thema interessiert hatten! Nichtsdestotrotz folgten alle Anwesenden sehr aufmerksam den Ausführungen von Herrn Seidemann, der schon in dritter Generation das Geschäft eines Gärtners und Blumenhändlers führt.

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Der Bogen seiner Ausführungen spannte sich von der Ankunft der Setzlinge in seiner Gärtnerei, deren Aufwuchs und Verkauf, über technische Details
(der Aufwand ist enorm!) bis zur juristischen Lage seines Betriebes, was die erlaubten (und manchmal sehr schnell nicht mehr erlaubten) Pflanzenkräftigungsmittel angeht. Sogar dieses Wort habe schon einen negativen Beigeschmack, Herr Seidemann informierte uns, dass es nur mehr „Bodenunterstützungsmittel“ heißen darf!
An den Informationsteil anschließend gab es noch eine Führung durch die Gärtnerei und ihre Anlagen, wobei wir über ein eher ungewöhnliches Detail der Arbeit erfuhren, nämlich die Überwinterung von Großpflanzen in der Gärtnerei. Da immer mehr Menschen große Kübelpflanzen haben, diese aber nicht über den Winter bringen könnten, übernimmt die Gärtnerei Seidemann diese Aufgabe und hat derzeit schon an die hundert fremde Pflanzen in ihrer Verantwortung.

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Nach der Führung besuchten wir noch den Handwerkermarkt in der Gärtnerei, noch ein Standbein des rührigen Händlers Seidemann. Er nutzt nämlich seine Anlagen und Räumlichkeiten für Handwerksmärkte, Kleinkunstvorführungen und Kleinkonzerte und bietet so verschiedenen Handwerkern und Künstlern eine Bühne, um bekannt zu werden.
Den Abschluss bildete noch eine Einladung des Hauses zu Kaffee und Kuchen, den wir alle in entspannter Atmosphäre genossen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Die Teilnehmer bekundeten ihre Freude über diese Veranstaltung und brachten zum Ausdruck, dass sie schon mit Vergnügen auf die nächsten Veranstaltungen warten würden.
Unser herzlicher Dank gilt unserem Bundesbruder Bonsai, der uns diesen schönen Vormittag ermöglichte!
Zur Aufklärung: der ½ Gast war die kleine Tochter unseres AHxx Pluto!

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Sonntag, 9. Februar 2014

Semesterschlusskneipe - Kreuzkneipe mit Rugia Innsbruck, am Freitag, den 1. Februar 2014


Am 1. Feber 2014 trafen sich seit vielen Jahren wieder einmal Alemannia und Rugia zu einer Kreuzkneipe auf der Alemannenbude. Geschlagen durch die beiden Seniores begann eine Kneipe, die bald aus allen Nähten platzte. Durch den Beginn, der auf 1930 Uhr gelegt wurde, war Alemannia am Anfang noch in der Minderzahl, aber bald trafen mehr und mehr Bundesbrüder ein und gesellten sich zu der Runde, die durch die gute Kneipführung immer mehr an Schwung gewann, wohl auch durch die fast schon zu flotte Liedauswahl der Seniores.
Der Höhepunkt der Kneipe war die Branderung eines Rugenfuchsen, der schon fast zum eigenen Bedauern von einem zu gut meinenden Altherren vor einer richtigen Branderung bewahrt wurde. Bei Alemannia wäre er richtig schwarz geworden!
Am Ende des Officiums übergaben die beiden Seniores das Präsid an den Philisterconsenior Alemanniae und an den Burschen Bismarck von Rugia, die ebenso flott durch das Inofficium führten und einen zünftigen Alten Comment ausriefen. Da dieser bei Alemannia nicht so bekannt war, übernahm der Fuchsmajor einer verehrlichen Rugia das Kommando. Im Gegenzug ließ Alemannia durch den Philistersenior Dr. Herkules einen Holländercomment absolvieren. Beide Comments riefen große Begeisterung und beste Unterhaltung hervor. Einige treue Seelen, wie unser Dr. Zapp, hielten noch lange aus, und freuten sich am studentischen Treiben.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Dienstag, 28. Jänner 2014

WA "Die Arbeit des Lawinenwarndienstes Tirol" am Freitag, den 17. Jänner 2014


Bild "Lawine14.jpg"

Der Lawinenwarndienst Tirol, eine Einrichtung des Landes Tirol, wird von Rudi Mair, einem „Lawinenurgestein“, und von Patrick Nairz geführt. Beide gelten als Topfachleute und sind als Referenten international gefragt. Sie haben u.a. das Wissen und die Forschung über Lawinen weiterentwickelt, nicht umsonst wurde ihr Buch „Lawinen – die 10 entscheidenden Gefahrenmuster“ (Tyrolia-Verlag) selbst schon ins Russische übersetzt.



Unserem Philisterconsenior Pluto gelang es, einen dieser zwei Lawinenpäpste, Patrick Nairz, für einen Vortrag bei Alemannia zu gewinnen. Neun Alemannen und drei Damen lauschten dem mit Bildern unterlegten Vortrag.

Ein kurzer Auszug der Arbeit des Lawinenwarndienstes in Schlagworten:
  1. Sammeln von Datenmaterial zur Erstellung des täglichen Lageberichtes (Wetterstationen, Beobachter, Zusammenarbeit mit ZMAG, Rückmeldungen und Internetforen).
  2. Arbeiten und Untersuchungen vor Ort im Gelände (Schneeprofile, Untersuchungen nach Lawinenabgängen, etc.).
  3. Betreuung der Website und anderer Informationsschienen (Homepage LWD Tirol, App Lawine Tirol, Facebook, BLOG).
  4. Publikationen wie z.B. den Lawinenjahresbericht.
Kein Wunder, dass die Arbeit in der Zentrale des Lawinenwarndienstes im Winter sieben Tage die Woche um 6.00 Uhr früh beginnt, damit die Tourengeher, Lawinenkommissionen und Skiliftbetreiber bereits um 7.00 Uhr den aktuellen Stand der Lawinenwarnstufen erfahren können.

Nach dem Vortrag gab es noch etliche Fragen und Gespräche mit dem Referenten.

Ferdinand Treml v/o Dr. cer. Gigant
Zeitungsredakteur




Mittwoch, 22. Jänner 2014

recensio: „Wie aus einer zerstörten Kindheit ein gutes Leben wurde“


Bild "ALI_Kutin.jpg" Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte von Bundesbruder Helmut Kutin v. Thassilo. Der Wiener Journalist Alex Halbhuber legt hier allerdings einen Roman vor und bewusst keine Biografie. So schreibt er im Vorwort, dass er die Rercherche zum Buch bald als zu tief und zu weit empfand, um sie nur nachzuerzählen. Und damit hat er recht. Zu oft sind die Erlebnisse sehr bedrückend, so beispielsweise das Schicksal tausender Kinder aus den diversen Kriegen, die Helmut Kutin miterlebt hat. Doch folgt das Buch immer einem roten Faden, eben dem Leben von Helmut Kutin. Von der Kindheit in Bozen geht es ins Tiroler Oberland, wo Kutin im Imster Kinderdorf seine neue Heimat findet. In den 1960igern arbeitet Kutin in der noch jungen Tourismusbranche und bald nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Der erste berufliche Kontakt mit Hermann Gmeiner führt 1967 zum ersten Auftritt Kutins auf der Bühne von SOS-Kinderdorf International. Nun geht es Schlag auf Schlag, Kutin baut die Kinderdörfer in Asien auf. Damit muss er sich zwangsläufig auch mit Politikern – Diktatoren, Königen und Präsidenten - auseinandersetzen. Halbhuber wirft immer wieder Blitzlichter auf die damals gerade aktuelle Politik. Zum Beispiel die Frage, ob Helmut Gmeiner den Friedensnobelpreis bekommt. Nicht für sich, für die Kinder, wie Gmeiner stets betonte. Doch auch 1979 - im Jahr des Kindes - wurde es nichts, Kreisky habe dagegen opponiert, so liest man. Immer wechseln amüsante Geschichten mit bedrückenden Szenen. Eindrücklich die Schilderung der Flucht aus dem Kinderdorf Go Vat in Saigon, als der Nordvietnam mit der Eroberung des Südens den Vietnamkrieg faktisch beendete. Oder ein Verkehrsunfall Kutins, den er 1972 schwer verletzt überlebte. Doch die Lebensgeschichte geht weiter, 1985 wird Kutin Präsident von Kinderdorf International. Das sollte er bis 2012 bleiben. Danach, in seiner “Pension”, bleibt er noch bis 2014 Präsident der österreichischen SOS-Kinderdörfer.
So liest sich das 190 Seiten starke Buch sehr flüssig. Zwar werden einzelnen Geschichten oft erst ein oder zwei Seiten später erklärt und aufgelöst, doch empfiehlt es sich dieses Buch zu lesen.
Müsste man der neu erschienenen Lebensgeschichte von Bundesbruder Helmut Kutin v. Thassilo zwei Adjektive voranstellen, ich wählte “beeindruckend”, doch “bedrückend”.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior