News 2013




Sonntag, 29. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013


Ein bewegtes Jahr 2013 neigt sich seinem Ende. Vieles ist geschehen, kannst Du Dich noch an alles erinnern?
Ich starte in Folge einen Versuch, freilich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Ende Jänner ergab die Volksbefragung ein klares Ja zur Wehrpflicht. Nur neun Tage danach verstarb der ehemalige Innsbrucker Bischof Dr. Reinhold Stecher v. Laurin, der Trauerkommers fand Mitte Feber statt. Bei Alemannia endete das alte und begann das neue Semester mit den entsprechenden Kneipen im Feber. Dazwischen kündigte Papst Benedikt XVI seinen Amtsverzicht an, sodass am 13. März Papst Franziskus im 5. Wahlgang als 266. Papst aus dem Konklave hervorgeht. Es macht sich Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche breit.
Im April folgte das gelungene Unterlandtreffen ua. im Bergbaumuseum in Brixlegg.
Ein Monat später das unvergessliche Orgelkonzert beim Oberlandtreffen im Kaunertal. Diesen Wonnemonat Mai hat dann vor allem der Pennälertag geprägt, die Bude meist bis auf den letzten Platz gefüllt. Fünf Tage nach dem Ende des couleurstudentischen Großereignis Pennälertag gewann der FC Bayern unter anderem die Champions League.
Nach den Enthüllungen von Edward Snowden – das haben wir ja eh schon geahnt?! – steigt unser 107. Stiftungsfest. Kurz danach meldete der österreichische Baukonzern Alpine Insolvenz an. Wir ließen uns nicht beirren und veranstalteten Ende Juni ein gelungenes Bierseminar.
Bemerkenswert, nur achtzehn Jahre nach Ende des Kroatienkrieges tritt am 1. Juli Kroatien als 28. Mitglied der Europäischen Union bei.
Die Sommerferien folgen, wir verkürzen uns die Zeit mit einem Bierdorf.
Nach den Ferien fahren wir im September nach Lienz zur Antrittskneipe mit e.v. Görz zu Lienz. Eine Woche später steigt die Nationalratswahl, freilich ohne große politische Umwälzungen zu bringen. Der Herbst vergeht schnell, es folgen Bezirkstreffen in Innsbruck, Krambambuli, Trauerkommers. Am Beginn des Advents der würdige Weihnachtskommers und rasch ist das Jahr 2013 auch schon wieder vorbei.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 09. Dezember 2013

Weihnachtskommers am Samtag, 07. Dezember 2013


Am 7. Dezember feierte Alemannia ihren Weihnachtskommers mit einer besonderen Ehrung: dem Bezxx des Bezirkes Schwaz, Eduard Bertolin v. Edi, wurde die Würde eines Ehrenaltherren verliehen. Die Laudatio auf den zu Ehrenden wurde von seinem Leibfuchsen, Dr. Thyrsus, gehalten, der in Kurzform Edis Lebenslauf und alemannischen Werdegang darstellte, um dann ganz besonders auf seine Vorzüge in Richtung Mitmensch hinzuweisen. Edi bedankte sich mit bewegten Worten bei Alemannia für diese Auszeichnung, die ihm sehr viel bedeute, und bei Dr. Thyrsus für seine Laudatio.
Leider konnte die Verleihung der beiden 100 – Semester – Bänder nicht stattfinden, Bbr. Tankmar weilte im Urlaub und Bbr. Pollux war aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Alemannia wünscht auf diesem Wege gute Besserung!
Ein weiterer Höhepunkt waren die besinnlichen Worte unseres Bundesbruders Pater Felix, der einen wortstammgeschichtlichen Zusammenhang zwischen dem Wort „Advent“ und „adventure“, also „Abenteuer“, herstellte, und meinte, man könne Advent auch als ein Abenteuer verstehen; Abenteuer im Sinne von: es ist eine Zeit(dauer), an deren Ende ein großartiges Ereignis steht. Bbr. Felix erwähnte auch einen Tagebucheintrag des jungen Bertolt Brecht aus dem Jahre 1921. Er meinte der Satz, wo es kein Geheimnis gibt, gibt es keine Wahrheit, mag auch für uns Christen gelten. Es ginge nicht um den Inhalt des Geheimnis, sondern einfach dass es existiert.
Auch von der Besucherzahl her war der Kommers ein großes Fest; 20 Alemannen haben unseren Edi gefeiert, weiters waren als Gäste 2 Damen und 3 Vertreter e. v. Wellenstein Bregenz auf der Bude.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Montag, 02. Dezember 2013

"Krambim-bam-bambuli–Kneipe" am Samtag, 23. November 2013


Krambim-bam-bambuli -Krambambuli!

Am Samstag, 23. November 2013 begingen wir die traditionelle Krambambulikneipe auf unserer Alemannen-Bude. Der hohe Philxx Pluto schlug in Salonwichs eine zügige Kneipe – Dauer 65 min. Die Corona zeigte sich sehr sangesfreudig, so wurden in der Fidulitas noch stundenlang Lieder unterschiedlichster Provenienz zum Besten gegeben. In der Corona fanden sich EAH Apollo mit Nichte, Five´O, ein Fuchs e.v. Isengard sowie Bbr. Duffy. Als Magister Krambambuli konnte Bbr. Bonsai gewonnen werden. Sein Gebräu ist durch das Prädikat “absolut trinkbar” gut beschrieben, so gut wie schon lange nicht mehr. Sogar die Herkules-Aufgabe, nämlich alle Brandschutzauflagen einzuhalten, wurde von ihm bravourös gemeistert. Apropros Herkules: der hohe Philx Dr. Herkules besuchte uns am Beginn der Kneipe, musste diese jedoch frühzeitig in Richtung eines Maturaballes verlassen.

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Als Herkunft des Krambambuli ist wohl die Gegend um Danzig zu nennen. Dort wurde in einer Likörfabrik besagtes Getränk mit den typischen Zutaten Wacholderbeeren und Branntwein hergestellt. Das Wort an sich besteht aus den beiden Teilen “Krandewitt” für Kranichholz, also einem anderen Namen für Wacholder sowie dem rotwelschen Wort “Blamp” für ein alkoholisches Getränk.
Eine gelungene Kneipe, denn:
“Was kümmern mich die Medici? Ich trink mein Glas Krambambuli!”

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 02. Dezember 2013

Bezirkstreffen, Bezirk Innsbruck, am Freitag, 25. Oktober 2013


Bezirkstreffen bei Alemannia wurden bisher im Unterland, im Oberland und in Osttirol veranstaltet. Weil es aber immer wieder einmal etwas Neues geben soll, haben sich nun auch die Innsbrucker Altherren vorgenommen, derartige Zusammenkünfte zur Stärkung der bundesbrüderlichen Gemeinschaft einzuführen.

Den Auftakt dazu gab es am Freitag, dem 25. Oktober 2013. Zehn BBr. und zwei Damen fanden sich um 19.30 Uhr auf der Alemannenbude ein, um als ersten Programmpunkt den Ausführungen unseres BBr. Dr.cer. Gigant zu folgen, der sein vor kurzem im Tyrolia Verlag erschienenes Buch „Der Pilgerweg nach Rom“ vorstellte.



Neben Jerusalem und Santiago de Compostella war Rom seit Jahrhunderten eines der großen Pilgerziele der Christenheit, wobei neben den Reliquien der Apostel Petrus und Paulus vor allem das dort ausgestellte Schweißtuch der Veronika mit dem Antlitz Christi die größte Anziehungskraft ausübte. Natürlich gab es aus allen Himmelsrichtungen Pilgerwege in die Heilige Stadt, einer davon führte von Nordeuropa über Innsbruck und den Brenner.

Dr.cer. Gigant und seine Gattin machten sich vor einigen Jahren auf, um von Innsbruck aus auf eigenen Beinen den Spuren der alten Pilgerströme zu folgen. Ihre dazu notwendigen Recherchen und ihre dabei gewonnenen Erfahrungen sind die Grundlage für das etwa 300 Seiten starke Wanderbuch, welches die erste zusammenfassende Beschreibung des Pilgerweges auf der Brennerroute über Padua und Assisi anbietet. Der 1200 km lange Weg ist in vier Abschnitte (Albert-von- Stade-Weg, Antonius-Weg, Franziskus-Weg und Rom-Weg) und in 54 Tagesetappen gegliedert. Das Buch bietet mit vielen Fotos, 66 Kartenausschnitten und zahlreichen Adressen und Telefonnummern von geeigneten Unterkünften eine ausgezeichnete Grundlage für Nachahmer, auch für solche, die nur einzelne Abschnitte dieses Weges begehen möchten.

Dr.cer. Gigant untermalte seinen mit manchem Witz und viel Charme gewürzten Vortrag mit hervorragenden Fotos. Keinem der Anwesenden war die Zeit zu lang geworden. Es gab vielmehr im Anschluss zahlreiche Fragen und angeregte Diskussionen.

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Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt worden. Wer jetzt hungrig geworden war, labte sich von einer vorbereiteten großen Breze mit Wurst und Käse. Und so nebenbei floss manch edler Stoff durch unsere Kehlen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt für eine hoffentlich noch lange Reihe von Innsbrucker Bezirkstreffen.

Franz Wurnig v. Dr.cer. Hannibal

Anmerkung des Autors: Es ist sozusagen ein alemannisches Werk, da das Buch ein Vorwort von Bbr. Bischof Dr. Manfred Scheuer v. Petrus Canisius, wunderbare Beiträge über die hll. Antonius, Franziskus, Klara und über Rom von Dr. Felix Gradl v. Felix sowie Fotos von Walter Graf v. Dr. Crassus enthält.



Dienstag, 22. Oktober 2013

102. Stiftungsfest e.v. Amelungia Innsbruck am Samstag, 12. Oktober 2013


Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Dieser Spruch bewahrheitete sich auch beim 102. Stiftungsfest e.v. Amelungia Innsbruck, deren Bude bald nach Beginn aus allen Nähten platzte - ein Königreich für einen Sitzplatz. Der geneigte Leser sei beruhigt, alle Alemannen fanden ihr Plätzchen. Neben den Chargen Philx Dr. Herkules mit Freundin und Philxx Pluto waren dies EAH Apollo sowie die Bbr. Bonsai und Five´O.
Nach drei lebendigen Allgemeinen standen im vierten Silentium zwei Ehrenbandverleihungen an. Einerseits an Dr. Martin Schaffenrath v/o Mitras , seines Zeichens stv. Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Andererseits an unseren Bundesbruder Pater Dr. Felix Gradl v. Felix. Walter Graf v. Dr.cer. Crassus wusste in seiner Laudatio etliche Geschichten aus dem Leben und Wirken von Felix zu berichten. Als Geschenk überreichte er seinem nunmehrigen Dreifach-Bundesbruder (Frundsberg Schwaz, Alemannia und Amelungia Innsbruck) ein Bild mit allen drei Vollwappen. Die Neo-Amelungen bedankten sich, Bbr. Felix meinte humorvoll, für eine Kapuzinerpredigt sei er immer zu haben. So neigte sich ein vergnüglicher Kommers rasch seinem Ende zu. Im Anschluss erfüllten etliche Bundesbrüder §111 mit Leben – und nein, ich meine nicht die üble Nachrede aus dem StGB.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 23. September 2013

Antrittskreuzkneipe in Lienz am Freitag, 20. September 2013


Manchmal werden Ämter in unserer Alemannia zu einem Teil des Lebens, und ein Beispiel dafür ist unser Bundesbruder Alois Lindsberger v. Hasso. Seit vielen Jahren schon ist er Bezirksconsenior im Bezirk Osttirol, und so beschloss der AHC am 26.04.2012, ihm für seine langjährige Arbeit und Treue zu Alemannia die Würde eines Ehrenaltherrn zu verleihen.

Gleichzeitig kam auch der Wunsch auf, eine verehrliche Görz zu Lienz wieder zu besuchen, mit der unser Bund seit Jahren schon ein Naheverhältnis hat, ist sie doch der couleurstudentische Hafen für die Alemannen, die es nach Osttirol zog.

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Gesagt, getan, setzte sich unser Philisterconsenior Pluto mit Hasso in Verbindung und es entstand die Kreuzkneipe, die am 20. September 2013 auf der erst einige Monate alten Bude der Görz geschlagen wurde. Die Teilnahmer waren Dr. Gigant mit Gattin Christine, Pluto, EAH Aragorn, Senior Imperator und Dr. Herkules mit Andrea. Nach einer Reception und drei Branderungen bei Görz verlieh unser Senior Imperator an Hasso die Würde eines Ehrenaltherrn und legte ihm das neue Band über die Schulter. In seiner Laudatio warf BSI i.R. Horst Hafele v. Bacchus, GZL einen ausführlichen Blick auf das Leben und Wirken von Hasso. Insgesamt verlief die Kneipe sehr angenehm unter der Führung des Görzer Altsenior Sanyi, und unseres Seniors Imperator. Nach dem unerwarteten Abschluss mit dem Besuch der Disco „Joy“, in die uns der Philistersenior der Görz, Dr. Laetus, entführte, damit uns der Disc Jockey einen Drink nur für uns Alemannen mixen konnte, der folgerichtig auch „Alemanne“ genannt wird: Blue Curacao, Orangensaft, roter Bols (oder Grenadine) und Goldener Tequila. Nach einhelliger Meinung war diese Mischung stärker als der „Görzer“.
Am Samstag war Geschichtliches angesagt: EAH Hasso und Dr. Laetus brachten uns zur Ausgrabungsstätte Aguntum, wo für uns eine Führung organisiert war. Nach einem kurzen Videofilm, der in einer Animation die Stadt Aguntum und das Leben in ihr vorstellte, ging es weiter ins anschließende Museum, in dem sich Imperator und Andrea nach alter Art einkleideten. Den Abschluss bildete die Führung durch das Freigelände mit seiner Vielzahl an Ausgrabungen, die sogar unter der Landesstraße gefunden wurden und diese daher mit einer Brücke über das Gelände geführt wurde.
Da Dr. Gigant und Pluto mehr die sportlichen Menschen sind, hatten sie auf die Kultur verzichtet und sich lieber eine Bergradltour vorgenommen, die sie unter anderem auf den Iselsberg führte, wo natürlich das Lied „Auf dem Iselsberge stehe“ angestimmt wurde.
Nach einem Mittagessen im Braugasthof von Lienz nahmen wir wieder die Straße nach Innsbruck unter die Räder, womit ein sehr netter und gemütlicher Ausflug nach Lienz zu den Alemannen und Görzern seinen Abschluss fand.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Dienstag, 30. Juli 2013

Bierdorf am Freitag, 26. Juli 2013


In gewohnter Regelmäßigkeit, im Abstand von mind. 3 Jahren  XD  fand letzen Freitag wieder ein traditionelles Bierdorf statt. Nach mehrmaliger Startzeitverschiebung begann das Bierdorf an verschiedenen Orten. Der offizielle Tross startete pünktlich um 19:00 Uhr auf der Bude und erreichte die erste Station, das Traditionsgasthaus Eiche, wo bereits die Frühstarter (18:00 Uhr – Blondl, Duffy & Stumpfi) im Garten chillten. Aufgrund dargebotener Tiefkühlkost bzw. auf dem Griller getrocknetem totem Getier, beließ man es bei einer Hopfenschorle und zog alsbald zur nächsten Kneipe, dem Gasthaus Sandwirt.

Bedingt durch die Gruppengröße der Bierdorf Teilnehmer, waren wir gezwungen frei Plätze an besetzten Tischen einzunehmen, was zu angeregten Gesprächen mit der einheimischen Bevölkerung (Koatlackler) führte. Nach empfehlenswerten St. Johanner Würsteln, vom Schwein mit etwas höherem Fettanteil,  äußerst gschmackig!, brach man zum Gasthaus Glockengießer auf.

Auf dem Weg dorthin verabschiedeten sich die ersten übermüdeten und erschöpften Teilnehmer  des Bierdorfes (Pluto & Stumpfi).

Das Gasthaus Glockengießer war für die Teilnehmer leider verschlossen, da sich die Wirtsleut einen Betriebsurlaub gönnten. Man entschloss kurzerhand die Bergetappe zum Gasthof Schießstand in Angriff zu nehmen.

In dieser lauen Sommernacht thronten wir noch lange bis nach Mitternacht über Innsbruck und genossen die anregenden Diskussionen.

Teilnehmer: Aragorn, Blondl, Bonsai, Duffy, Herkules & Andrea, Idefix, Pippus, Pluto, Stumpfi, Wotan (alphabetisch, ohne Wertung & Titel)

Bis in 3 Jahren!  ;)

Dipl.-Ing. (FH) Günter Laber v. Duffy, Standesführer
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Klaffenböck v. Blondl, Hausmeister




Dienstag, 25. Juni 2013

107. Stiftungsfest am Samstag, 8. Juni 2013


Im Jahreskreis von Alemannia gibt es zwei Fixtermine: den Weihnachtskommers Anfang Dezember und das Stiftungsfest Anfang Juni. Auch dieses Mal versammelte sich Alemannia auf der Bude, um ihrer Gründung am 6. Juni 1906 zu gedenken. 107 Jahre, eine Fusion (mit Herulia) und zwei Farbenänderungen später konnte der hohe Senior Imperator auf einer bis auf letzten Platz gefüllten Bude den Kommers nahezu pünktlich eröffnen. Gekommen waren aus den Reihen der Doctores cervisiae et vini Ehrenringträger Hans SCHIPFLINGER v/o Dr. Rolf sowie RegRat Ferdinand TREML v/o Dr. Gigant und Walter Graf v/o Dr. Crassus mit ihren besseren Hälften Christine und Sonja. Den AHCHC führte der hohe Philx Johannes Lindig v/o Dr. Herkules an. Gefolgt vom hohen Philxx Dr. Benedikt Treml v. Pluto und dem Viertchargierten – also dem hohen AHxxxx Stefan Stumvoll v. Stumpfi. Das Kabinett wurde komplettiert vom AHxxxx Sieghard Schäfer v. Pippus, der extra aus Wien kam. Aus den Bezirken Schwaz und Kufstein kamen Hanspeter HAGER v/o Gajus und Alfons Neuhauser v/o Dietrich.

Aus den Reihen unserer treuen Besucher kamen BSc Christian Wucherer v/o Idefix,  Dipl.-Ing. (FH) Thomas Klaffenböck v/o Blondl und Manuel Strasser v/o EAH Aragorn. Der stolze Jungvater DI Gerhard Bachmair v/o Nonix wirkte fit und ausgeschlafen. Daneben unser „Hawaianer“Five-O mit seiner Freundin, Willi HOFER v/o Beowulf mit Freundin, Ur-Gestein Walter TSCHUGG v/o Mesalla sowie Jolanda PETYREK. Als Vertreter e.v. Amelungia Innsbruck, der zweiten Verbindung von Dr. Crassus - kamen Kbr. Ehrenringträger Kurt RUBNER v/o Dr. Hektor und Herbert LINTNER v/o EB Ingo. Rugia Innsbruck gab ein Lebenszeichen mit Kbr. Alexander MARKT v/o Weli und zwei Fuchsen.

Doch zurück zum eigentlichen Stiftungsfest.

Den ersten Grund zu Feiern bot die Verleihung des 100-Semester-Jubelbandes an Dr. Crassus. Philx Dr. Herkules beschrieb dazu in einer empathischen Rede den Sinn dieses Jubelbandes. 1963, im Receptionsjahr von Dr. Crassus, hielt unter anderem John F. Kennedy eine seiner berühmtesten Reden, die er mit den berühmten Worten schloss: „Ich bin ein Berliner.“

Im Anschluss erhielt der hohe Philxx Pluto als Dank für seine langjährigen Verdienste das Pro-Fide-Band. Sein Leibbursch Duffy brachte in einer vergnüglichen Laudatio die eine oder andere Anekdote dar.

Als Festredner durften wir heuer GR Lorenz JAHNv. Tyrael, RTI begrüssen. Dieser hielt eine Prinzipienrede. Aber nein, nicht das was jeder denkt! Sondern auf unsere Zeit maßgeschneidert: von Cybermobbing, also dem absichtlichen Bloßstellen anderer über die digitalen Medien, bis hin zum Wertebild von Digital-Natives, also aller Geburtsjahrgänge nach 1983. Zum Dank für die hervorragende Festrede überreichte Bbr. Aragorn Kbr. Tyrael eine Originalzeichnung des bekannten Tiroler Malers und Grafikers Franz Schwetz. Dessen Gattin Gisela war bekanntlich Fahnenpatin der Alemannenstandarte.

Ich freue mich auf das nächste Jahr!

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Freitag, 31. Mai 2013

Fronleichnamsprozession


Am Donnerstag, 30. Mai 2013 fand die alljährliche Fronleichnamsfeier in Wilten unter Beteiligung des TMV statt. Das Pontifikalamt zelebrierte Abt Raimund Schreier v. Domenico, der anschließende Umzug musste aufgrund des starken Regens ins sprichwörtliche Wasser fallen. Im Anschluss luden die Wiltener Schützen zum traditionellen Würstel-Essen im Schützenheim St. Bartholomä.
Alemannia war vertreten durch den hohen Philx Dr. Herkules mit Andrea, Philxx Pluto, AHxxxx Pippus, Archivar EAH Apollo, der hohe x Imperator, EAH Peppone mit Familie, Bonsai sowie Kraßfuchs Five O.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Dienstag, 21. Mai 2013

Der Pennälertag 2013 in Innsbruck ist Geschichte!


Die Alemannenbude war von Freitag bis Montag geöffnet. Nach dem Pennälertag 1999 hatten wir bereits zum zweiten Mal die Bude geöffnet. Zu den Stoßzeiten – am Freitag Abend, Samstag mittags und Sonntag nach dem Kommers wurde die Bude regelrecht gestürmt und platzte schier aus allen Nähten. Diesen Ansturm konnten wir nur Dank des Einsatzes zahlreicher unermüdlicher Bundesbrüder bewältigen. Allen voran sei dem Organisator Bbr. Marcus Autherith v. EAH Apollo ein herzliches Danke schön ausgesprochen. Er hat perfekte Rahmenbedingungen geschaffen. Am Samstag fand das Grillfest gemeinsam mit e.v. KÖL Ostaricia statt. Wir bekamen - nach morgendlichen Anlaufschwierigkeiten - schließlich tatkräftige Unterstützung von deren Aktivitas. Am Abend fand im Schulhof die Kneipe der Kath. Österr. Landsmannschaften unter freiem Himmel statt.
Nach wolkenlosem Samstag öffnete der Himmel am Sonntag über Mittag alle Schleusen. Einige Stunden später war bereits wieder blauer Himmel zu sehen. Die Jesuitenkirche war beim Pontifikalamt bis auf den letzten Platz gefüllt.
SE Bundesbruder Dr. Manfred Scheuer zelebrierte die hl. Messe. Anschließend folgte vor dem Landestheater eine Festkundgebung mit Ehrensalut der Wiltener Schützenkompanie. Der Festkommers am Abend fand in der neu renovierten Messehalle statt. An Alemannen waren die „üblichen Verdächtigen“ gekommen: Dr. Gigant, der hohe Philx Dr. Herkules, Philxx Pluto, Philxxx Stumpfi, EAH Apollo, Cato der Jüngere, Cato der Ältere, Pippus, Schorsch, EAH Peppone, Craig, ein amerikanischer Student, der am nächsten Tag spontan rezepiert wurde. Der gute Service und das gut organisierte Chargiertenkorps wurden leider durch die Überlange getrübt. Erst nach Mitternacht schloss das hohe Präsid, Kartellsenior Michael Willim v. Diabolo, den Kommers.
Neben den vielen Kartellbrüdern bekamen wir auch Besuch von e.v. Görz zu Lienz, mit welcher eine Kreuzkneipe im Wintersemester in Lienz vereinbart wurde.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 13. Mai 2013

Oberlandtreffen 11. Mai 2013


Bericht zum Alemannen-Oberlandtreffen in Kaltenbrunn am Samstag, 11. Mai 2013

Einzigartig!
Das ist das Wort, welches das Oberlandtreffen am Samstag, 11. Mai im Kaunertal noch am ehesten beschreibt. Doch der Reihe nach.
11 Alemannen waren dem Ruf des Bezirksxx von Landeck, Siegfried SCHMID v. Bacchus, gefolgt. Am Eingang des Kaunertales ging es in den Weiler Nufels. Gekommen sind aus dem Oberland der Bezirksxx von Innsbruck Land West Hubert AUER v. EAH Tankmar sowie Herbert DEGENHART v. Cäsar. Aus Innsbruck kamen der hohe Philx Johannes Lindig v. Herkules mit Andrea, hohe Philxx  Benedikt TREML v. Pluto mit Gattin Gaby, der AZR Ferdinand TREMl v. Dr. Gigant mit Frau Christine sowie Michael STANAREVIC v. Cato mit seiner Gunda v. Saphira, ISI. Den weiten Weg aus Wien hatte Sieghard SCHÄFER v. Pippus nicht gescheut.
In Nufels - der Name stammt vom rätoromanischen Wort für „Neues Feld“ – hat der unvergleichliche Anton Wille sein „Flügelhaus“ erbaut. Anton Wille, natürlich ehemaliger Schüler von Bacchus ist vor allem eines: er ist Autodidakt. So hat er sich neben dem Tischlerhandwerk die Kunst Orgel oder Klavier zu spielen selbst angeeignet. Toni führte uns in unvergleichlicher Art und Weise durch sein Holzlager, schließlich baut er seit 22 (!) Jahren an einer Holzorgel mit 5.000 (!) Holzpfeifen. Die größte davon ist über 5m lang. Als Höhepunkt ging es ins eigens errichtete Flügelhaus, wo Toni etliche Flügel gesammelt und zum Teil selbst renoviert hat So bot uns der Künstler zB. an einem Bechstein-Flügel aus dem Jahre 1863 den Genuss eines Klavierkonzerts. Nach dieser einmaligen und sehr kurzweiligen Führung - und Demonstration von vollendetem Klavierspiel - folgte ein besinnlicher Teil, die älteste Marienwallfahrtskirche Tirols, Maria Kaltenbrunn. Dort erläuterte Bacchus Geschichte und Besonderheiten der Kirche. So drohte etwa 1975 die Kirche samt und sonders abzurutschen, in einer aufwendigen Sanierungsaktion wurde der gesamte Boden mit einer meterdicken Betonschicht stabilisiert. Heute zeugen nur noch schräge Innenwände einer Seite von damals. Ein gemeinsames Lied durfte genau so wenig wie ein gemeinsames Gebet fehlen. Der Kreis schloss sich im benachbarten Widum, heute ein Gasthaus. Dort wurde diskutiert, gelacht, gesungen und gleich das nächste Oberlandtreffen - im Frühjahr 2014 – fixiert.
Schade, wer heuer nicht dabei sein konnte!

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Mittwoch, 24. April 2013

Unterlandtreffen 20. April 2013 - 2


Das Unterlandtreffen am vergangenen Samstag, 20. April war ein voller Erfolg. 30 Teilnehmer haben sich in Brixlegg getroffen. Einige Fotos finden sich in der Galerie.

Buchtipp: Wolfgang Rebitsch, „Unterlandler G´schichtn“, Edition Tirol, 272 Seiten, EUR 22,--

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• Unser Bundesbruder Wolfgang Rebitsch v. Germanicus, derzeit Obmann des Tiroler Berbau- und Hüttenmuseums, hat am 17. Dezember 2012 in Brixlegg sein aktuelles Buch „Unterlandler G’schichtn“ präsentiert.
• Für diesen Buchtipp danken wir Johann Schipflinger v. Dr.cer. Rolf.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Dienstag, 23. April 2013

Unterlandtreffen 20. April 2013 - 1


Am Samstag trafen sich wieder eine ganze Reihe Alemannen in Brixlegg, wo das diesjährige Unterlandtreffen statt fand. Teilnehmer waren: Johann SCHIPFLINGER v. Dr. Rolf mit seiner Frau, unserer Fahnenpatin Annemarie, Edwin MÜLLER v. Dr. Thyrsus, Walter GRAF v. Dr. Crassus mit Gattin Sonja, Walter TSCHUGG v. Messala, Wilhelm HOFER v. Beowulf, Eduard BERTOLIN v. Edi, Hugo OBERKOFLER v. Grimnir, Dietmar PECHERSTORFER v. Bamphilius mit Herta, Hans Peter HAGER v. Gaius mit Gattin, Alfons NEUHAUSER v. Dietrich, Hubert AUER v. Tankmar, Manuel STRASSER v. Aragorn, der hohe x Simon REITER v. Imperator, Benedikt TREML v. Pluto mit Gaby, Günter LABER v. Duffy mit Barbara und seinen Töchtern Paula und Sophie, Franz HILD v. Hannibal mit Gattin und der hohe Philx Johannes LINDIG v. Dr. Herkules mit Andrea. Zu späterer Stunde trafen auch noch Marcus AUTHERITH v. Apollo und Christian WUCHERER v. Idefix ein, die vorher verhindert waren.

Zuerst besuchten wir das Hütten- und Bergbaumuseum, das derzeit unter der neuen Führung unseres Bbr. Dr. Wolfgang REBITSCH v. Germanicus steht. Leider war er dann kurzfristig unabkömmlich, so dass nach seiner Begrüßung die Führung durch seine Stellvertreterin erfolgte.
Die Reise im Museum führt zurück in die Zeiten eines großen Bergbaugebietes, nämlich in die Umgebung von Brixlegg, wo vor mehreren hundert Jahren schon Kupfererz abgebaut und in weiterer Folge zu Kupfer erschmolzen wurde. Die Lebens- und vor allem die Arbeitsbedingungen der Bergleute waren damals dramatisch, verglichen mit der modernen Situation, und so war es kein Wunder, dass die Lebenserwartungen des größten Teils der Bevölkerung zwischen 30 und 40 Jahren lag.
Andererseits hat der Bergbau für Brixlegg auch großen Reichtum und Erfolg bedeutet, was sich auch wieder positiv auf die Bevölkerung auswirkte.

Nach der Führung spazierten wir zum Gasthaus „Herrenhaus“, in dem zuerst der Bezirksaltherrenconvent abgehalten wurde. Dr. Rolf, als der amtierende Bezirksconsenior, gab einen kurzen Bericht über die Lage im Bezirk ab. Anschließend berichtete der AHx Dr. Herkules über die allgemeine Situation der Aktivitas und der Altherrenschaft. Danach gab Dr. Rolf bekannt, dass er das Amt des Bezirksconseniors nach 42 (!) Jahren durchgehender Amtszeit niederlegen werde und ersuchte um die Bestellung eines Nachfolgers. Leider fand sich so schnell niemand für diese Aufgabe, daher wurde die Wahl auf den AHC im Mai dieses Jahres vertagt.
Nach dem Absingen einiger studentischer Lieder erklärte Dr. Rolf den vergnüglichen Teil als eröffnet, worauf sich ein Großteil der Anwesenden auf die vorzügliche Speisekarte stürzte.
Nach der Ausspeisung wurden noch viele Gespräche geführt und einige Lieder gesungen, bis sich die Runde gegen 21 Uhr fröhlich auflöste.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Montag, 25. Februar 2013

Antrittskneipe SS2013


Nur eine kleine Schar fand sich am Samstag, 23. Februar 2013, auf der Alemannenbude ein, um mit Neosenior Simon Reiter v. Imperator die Antrittskneipe des Sommersemesters zu feiern: neben Dr. Zapp, Dr. Herkules und Idefix waren noch 2 Vertreter e. v. Ambronia Ibk und ein junger Fuchs der Rugia Ibk und als Gäste Jolanda Peteyrek und Andrea Steidl gekommen. EAH Aragorn traf etwas verspätet gegen 2030 Uhr ein und EAH Apollo machte gegen 2100 Uhr die Runde komplett.

Imperator hatte sich gut vorbereitet und schlug die Kneipe zügig und gut. Es wurden einige gute, bei Alemannia immer gern gesungene Cantusse zum Besten gegeben und ein Bierschwefel wurde von Jolanda vorgetragen, bei dem sie mit einer Handvoll Wörter einen lustigen Text zusammenstellen musste. Sie machte ihre Sache recht gut und bekam einen ausführlichen Applaus dafür.

Außerdem verwöhnte uns Apollo mit warmen Schinkenhörnchen, eine sehr angenehme Abwechslung, die uns allen sehr gemundet hat!

Einziger Wermutstropfen war der schwache Besuch der Alemannen; Imperator hätte sich bei seiner Antrittskneipe eine bessere Besucherzahl verdient.

Johannes Lindig v. Dr.cer. Herkules
Philistersenior




Dienstag, 19. Februar 2013

Abschied von Bbr. Bischof Dr. Reinhold Stecher v. Laurin


Am Donnerstag, den 14. Feber 2013 fand der couleurstudentische Abschied von Bbr. Bischof Dr. Reinhold Stecher v. Laurin statt. Am Austria-Haus nahmen zahlreiche Bundesbrüder Abschied von Bbr. Laurin. Als Präsid standen dem Trauerkommers der hohe Alemannen-Senior Simon Reiter v. Imperator, der hohe Senior Amelungiae Fabian Hopfer v. Rufus sowie der hohe Landessenior Johannes Reiter v. Oetker, RTI vor. Bbr. LT-Präs. DDr. Herwig Van Staa v. Dr. Parzifal, TGW et. mult. erinnerte in seiner Trauerrede an das Wirken von Bbr. Laurin in Tirol im Allgemeinen und im TMV im Speziellen. Bbr. Walter Graf v. Dr. Crassus beleuchtete in der zweiten Trauerrede des Abends das Leben von Bbr. Laurin als Alemanne und Amelunge und als „LBA-Lehrer Reinhold Stecher“. Auszugsweise seien einige Erinnerungen wiedergegeben:

  • „Sein Format war unvergleichlich. Er kam nie zu spät in den Unterricht, er war nie übel gelaunt - im Gegenteil, er war fast immer fröhlich und heiter. Und spätestens nach dem Singen eines Kanons war diese Fröhlichkeit auch auf uns übergesprungen.“

  • „Ich bin nicht Inhaber der ganzen Wahrheit über unseren Bruder Reinhold Stecher, vielleicht kenne ich nicht einmal ein halbes Prozent der Wahrheit über ihn. Ich kenne aber sehr wohl das, was er uns in der LBA fünf Jahre lang vorlebte: in erster Linie Menschlichkeit und Nächstenliebe.“

Ich darf abschließend aus der Trauerrede von Bbr. Dr. Crassus zitieren. Er meinte, einer der wichtigsten Lehrsätze für das Leben lautete: „Am Ende unserer Tage nützt es nichts, ob wir reich sind, mächtig sind, bedeutend sind. Da nutzt nur eine gute Sterbestunde und um die müsst ihr täglich beten“.

Diese gute Sterbestunde hatte er sich selbst hoch verdient und Gott schenkte sie ihm!

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior




Montag, 04. Februar 2013

Bundesbruder Altbischof Reinhold Stecher v. Dr. Laurin beerdigt


Unser Bundesbruder Dr. Reinhold Stecher v. Laurin wurde am vergangenen Samstag, den 2. Feber in der Krypta des Innsbrucker Doms zu St. Jakob beigesetzt.

Zuvor zelebrierte Erzbischof Alois Kothgasser im Beisein von Kardinal Christoph Schönborn ein feierliches Requiem. In seiner Predigt würdigte Bischof Manfred Scheuer das umfassende Wirken von Altbischof Reinhold Stecher. Er, der stets kritisch gegenüber kirchenrechtlichen Fragen war, habe die Kirche niemals schwarz und weiß gesehen. So habe Altbischof Stecher oft vor einer schleichenden Entpersonalisierung der Kirche gewarnt. Als weitere hochrangige kirchliche Vertreter waren der päpstliche Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen sowie die Diözesanbischöfe Egon Kapellari (Graz-Seckau), Alois Schwarz (Gurk-Klagenfurt) und Ivo Muser (Bozen-Brixen) anwesend.

Am Ende des Requiems würdigten Landeshauptmann Günther Platter und die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer das Leben und die Verdienste von Reinhold Stecher.

Im Anschluss an den Gottesdienst begleitete eine große Anzahl von Tirolern und Tirolerinnen ihren Bischof Stecher auf seinem letzten Weg. Natürlich waren auch das ICV- und TMV-Chargiertenkorps ausgerückt, um Bbr. Laurin die letzte Ehre zu erweisen. Die feste Verwurzelung von Bbr. Laurin im Tiroler Couleurstudententum brachten auch die unzähligen, anwesenden Couleurträger zum Ausdruck. Den beeindruckenden Kondukt ergänzten Militärmusik, Schützenabordnungen und etliche andere Tiroler Traditionsverbände. Nach einer Runde durch die Innsbrucker Innenstadt hielt der Kondukt vor dem Dom. Nach erfolgter Ehrensalve durch die Reichenauer Schützenkompanie fand Bbr. Laurin schließlich seine letzte Ruhestätte in der Krypta des Innsbrucker Domes.

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior





Dienstag, 29. Jänner 2013

Bundesbruder Altbischof Reinhold Stecher v. Dr. Laurin verstorben


Bild "Stecher.png"Unser Bundesbruder und Tiroler Altbischof Mag.theol. Dr.h.c. Reinhold Stecher v. Dr. Laurin, R-B et al., ist am Dienstag, den 29.01. 92-jährig in Innsbruck verstorben!
Nicht nur Alemannia, sondern auch ICV und TMV verlieren einen weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannten Kirchenmann und begeisterten Couleurstudenten. Unvergessen bleiben seine Festreden, so auch jene anlässlich des 100. Stiftungsfestes Alemannias im Jahre 2006. Wie alle seine Predigten und Reden war auch diese zwar kurzweilig, aber immer tiefschürend. Denn neben seiner Begeisterung für das Bergsteigen flossen auch immer theologische und moralische Inhalte mit ein. Verbindungsintern war er immer um Ausgleich bemüht, aber niemals ein bequemer Ja-Sager.

Bbr. Laurin wurde 1921 in Innsbruck geboren. 1939 erfolgte der Eintritt ins Priesterseminar in St. Michael in Matrei/Brenner ein. 1947 die Priesterweihe in Schwaz. Bbr. Laurin promovierte 1951 und unterrichtete schließlich bis 1968 an verschiedenen Innsbrucker Schulen. Im Anschluss lehrte er als Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie in Tirol. Als Höhepunkt seiner Laufbahn wird Bbr. Laurin 1981 zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht und bleibt dies schließlich bis 1997. Selbst in seiner „Pension“ war er nie ein bequemer Ja-Sager und artikulierte auch kirchenintern so manche Kritik.

Im Tiroler Couleurstudententum engagierte sich Bbr. Laurin ab Mitte der 50iger Jahre. Als logische Folge wird er Anfang 1958 Mitglied bei e.v. AV Raeto-Bavaria Innsbruck und noch im selben Jahr - am 21.12.1958 - Ehrenmitglied bei Alemannia. Es sollten noch viele Ehrenbänder folgen. Aus dem ICV Austria, Alpinia, Leopoldina und Rheno-Danubia Innsbruck, im TMV Amelungia und die Bänder von Vindelicia, Helvetia Oenipontana und Claudiana Innsbruck. Diese zahlreichen Ehrenmitgliedschaften stehen als Zeichen für die starke Verbundenheit von Bbr. Laurin mit dem katholischen Couleurstudententum. Unvergesslich bleibt mir der Vergleich des Burschenbandes mit Seilbahntrossen. Bbr. Laurin meinte damals, beide seien stark und überdauerten problemlos Jahrzehnte.
Im Jänner des letzten Jahres besuchte die Spitze Alemannias anlässlich des 90. Geburtstages Bbr. Laurin in seiner Wohnung in Hochrum. Bei unserem Besuch zeigte sich Bbr. Laurin immer noch begeistert für das Couleurstudententum und geistig hochaktiv. Wir ahnten nicht, dass dies unser letzter Besuch werden sollte.

Ich schließe mich unserem Bbr. seiner Exzellenz Bischof Manfred Scheuer an, der sagte: „Ich bitte die Menschen im Land um ihr Gebet, dass Gott Bischof Reinhold den Himmel schenke.“

Fiducit, lieber Laurin!

Benedikt Treml v. Pluto
Philisterconsenior


in memoriam: Das STECHERBUCH welches Bbr. Laurin von Walter Graf v. Dr.cer. Crassus zu seinem 90. Geburtstag erhalten hat.